Chronik Unser Landgasthof ist seit 1990 in Besitz von Helga und Karl

St. Marein

Der Ortsname rührte von der Kirche „Su Marein“ oder „Sanct Maria im Boigenreiche“ (Poigreiche) her. In älteren Urkunden wird St. Marein auch „Sumerein“ oder „ad Sanctam Mariam“ genannt. 1281 wird ein Konrad von Sanct Marein urkundlich erwähnt. An der stelle der Schule und des Pfarrhofes stand eine Burganlage, die ritterlichen Familien gehörte, öfter den Besitzer wechselte und 1665 von Johann Quintin Grafen von Jörger an das Stift Altenburg verkauft wurde.1672war das Schloß Noch ein angesehener Bau mit einem Bergfried (Perchfrit). Es verfiel dann zum Teil, ein anderer Teil wurde als Pfarrhof eingerichtet. Es ist sicher, dass 1396 die Pfarre in St. Marein bestand, die der Mutterpfarre Strögen unterstellt war. Beide Pfarren wurden bald dem Stift Altenburg einverleibt. Die Marienkirche wurde im 15. Jahrhundert eine beliebte Wallfahrtskirche. Die Wallfahrten wurden an den Kreuzsamstagen abgehalten, das sind alle Samstage zwischen Ostern und Pfingsten. Die erste Erweiterung der gotischen Kirche erfolgte 1517, 1668 – 1682 wurde sie vergrößert und barockisiert. Sehenswert sind der Hauptaltar von Mathias Sturmberger mit den großen Heiligenfiguren und der Marienstatue in der Mitte, die Chorstühle zu beiden Seiten mit schöner Verzierung, das Kommunionsgitter, die Kanzel und das Taufbecken. Die in sechs Kapellen befindlichen Seitenaltäre sind von unterschiedlichem Wert.

Der Friedhof befand sich rings um die Kirche innerhalb der jetzt noch erkennbaren Mauern. Als Maria Dreieichen St. Marein allmählich überflügelte, wurden die Wallfahrten eingestellt.

Es gab auch vier Jahrmärkte. Aber erst 1831 verlieh Kaiser Franz I. dem Ort ein Privilegium zur Abhaltung dieser Jahrmärkte.

 Unser jetzt benannter Landgasthof zur Kirche, war damals „Pfarrhof, Fleischbank und Wirtshaus“ in einem Gebäude. Später dann wurde der Pfarrhof verlegt. In dem Gebäude blieb nur noch „Fleischbank“ und „Wirtshaus“. Zwei Generationen gab es den Namen Strommer. Herr Strommer verstarb 1954 dadurch dass Frau Strommer zwei aus anderer Ehe mitgebrachte Kinder hatte Namens Pölz wurde der Betrieb 1947 an Leopold und Franziska Pölz übergeben. Die Familie Pölz hatte wiederum keine Kinder, und als Leibrente wurde Neffe Karl Gamerith geb. 1929 und Frau Melitta geb. 1930 Inhaber.

 Karl und Melitta Gamerith haben 1955 geheiratet und somit auch den Betrieb übernommen und umgebaut. Die beiden bewirtschafteten zugleich Gasthof und Viehhandel. In der Ehe wurden 2 Kinder geboren. Sohn Karl 1957 und Tochter Melitta 1960.

Karl und Melitta führten den Betrieb bis 1989.

Am 1.1.1990 übernahmen Sohn Karl und seine Gattin Helga geb. 1959 den Familienbetrieb.

Karl und Helga haben im Jahre 1981 geheiratet, sie sind Eltern von 2 Kindern. Tochter Michaela wurde 1983 und Sohn Bernhard 1985 geboren.

Der Viehandel wurde im laufe der Zeit abgemeldet, und der Gasthof immer laufend umgebaut.

Mittlerweile besteht der Betrieb schon seit 55 Jahren unter dem Namen GAMERITH.